Energie mit zenon effizient erzeugen - ZMVA Ingolstadt (Deutschland)
Die Müllverwertungsanlage Ingolstadt ist ein moderner Entsorgungsfachbetrieb. Effiziente Rauchgasreinigung und konsequente Energieverwertung sind die obersten Ziele des kommunalen Betriebes. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, setzt die MVA Ingolstadt auf modernste Steuerungstechnik sowie auf zenon für die Visualisierung und Kontrolle der Verbrennungsanlagen.
Insgesamt entsorgt die MVA Ingolstadt die Abfälle von rund einer Million Einwohnern aus acht Landkreisen der Region und der Stadt Ingolstadt. Das System des Entsorgungskonzeptes setzt in erster Linie auf Müllvermeidung und stoffliche Verwertung. Oberstes Ziel ist es, die entstehende Energie konsequent zu nutzen: Dank der thermischen Behandlung wird die in den Verbrennungsanlagen entstehende Abwärme in einem hohen Maß in Strom und Fernwärme umgewandelt. Dies entlastet nicht nur die Umwelt, es spart auch wertvolle Primärenergie ein. Die Rauchgasreinigung mit modernster Filtertechnik sorgt dafür, dass die Emissionen äußerst gering sind - weit geringer als die gesetzlichen Grenzwerte.
"Als Heizkraftwerk mit Brennstoffabfall verfügen wir über eine effizientere Technik bei der Energieerzeugung ald mit anderen Grundstoffen. Hochsensible Technik ist die Basis dafür, denn die Qualität muss stimmen", erklärt Robert Meisner, technischer Betriebsleiter der MVA Ingolstadt. Als eine der modernsten Anlagen Deutschlands kann die Verbrennungslinie 3 der MVA Ingolstadt sowohl Abfall als auch Biomasse wie beispielsweise Holz im bivalenten Betrieb in nutzbare Energie umwandeln. Die schnelle Umschaltung zwischen den beiden möglichen Grundstoffen Biomasse und Abfall im laufenden Betrieb musste gewährleistet sein. Um diese anspruchsvolle Anlage aufzusetzen, war es notwendig, dass alle Bereiche vollständig automatisiert und durchgängig visualisiert wurden.
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