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Sorgfältige Betriebs-
datenerfassung:

Sorgfältige Betriebs-
datenerfassung:

Basis für erfolgreiche
Automatisierung

Betriebsdaten stehen in den meisten Unternehmen im Prinzip in großer Vielfalt zur Verfügung. Oft sogar mehr, als wirklich verarbeitet werden können. Das liegt in der Regel an unzureichender Erfassung, mangelnder Kompatibilität oder funktionsarmer Software. So gehen viele Daten, die Leistung und Innovation im Unternehmen vorantreiben könnten, schon verloren, bevor sie überhaupt analysiert werden. Aber wozu eigentlich viel Augenmerk auf die Betriebsdatenerfassung (BDE) legen?

Zum Beispiel für zukunftsorientiertes Betriebsmanagement. Für hochwertige Qualitätssicherung. Für mehr Performance. Für zuverlässige KPIs (wie z.B. OEE), die wirklich nutzbare Anhaltpunkte geben. Für hervorragende Projekt-Dokumentation. Für erfolgreiches Energiemanagement – mit und ohne Einbeziehung der neuen ISO 50001 Norm. Gute Gründe gibt es genug.

Systematik: Das A & O der Betriebsdatenerfassung

Noch immer werden Betriebsdaten zu selten zentral und übersichtlich erfasst. Oft sind die wirklich wichtigen Daten auf unterschiedliche Medien verteilt und müssen erst mühsam, verspätet und fehleranfällig zusammengeführt werden. Vom Klemmbrett des Maschinenführers über ausufernde Excel-Listen bis zu Datenbanken in unterschiedlichen Formaten werden die Betriebsdaten gesammelt. Eine schlechte Ausgangslage für jede Analyse, die aussagekräftige Ergebnisse liefern soll.

 

Wenn Betriebsdaten erhoben werden, ist es wichtig, diese von Anfang an systematisch zu sammeln, in gut verarbeitbaren Formaten bereit zu stellen und für zuverlässige Prozesse, auch über Jahre hinweg, zu garantieren. Das heißt, weg von Zetteln, Excel-Listen und unterschiedlichen Formaten. Das heißt, hin zu einer Software für Betriebsdatenerfassung, die mit unterschiedlichsten Eingaben umgehen kann. Sie muss Informationen von Sensoren und den HMIs direkt ebenso erfassen und aufbereiten wie bereits bearbeitete Daten aus SCADA-Systemen, MES und ERP. Aber auch manuelle Eingaben müssen möglich sein.

 

Software für Betriebsdatenerfassung muss also Schnittstellen zu vielen Eingabemöglichkeiten bieten, systematisch und zuverlässig ans Werk gehen, auskunftsfreudig in vielen Formaten sein. Erhobene Daten informieren in verdichteter Form als Report das Management. In Echtzeit erhobene Daten, direkt aus der Anlage, liefern dem Energiemanagement-System die Grundlagen für valide Prognosen. KPIs entscheiden über weitere Entwicklungen.

Perfekte Integration für umfassende BDE

Die in der BDE gesammelten Daten müssen zu aussagekräftigen Ergebnissen aufbereitet werden. Einerseits werden die Daten oft genug in Echtzeit benötigt, etwa um ein EnMS permanent mit Energieleistungsdaten zu versorgen. Andererseits sollen die Daten auch langfristig für weitere Verarbeitung und Analysen zur Verfügung stehen. Sie werden historisch ausgewertet, begleiten und dokumentieren Projekte, sorgen für valide Grundlagen der Performance-Bewertung. Damit wird, vor allem vom Management, auch erwartet, dass Auswertungen und Analysen schnell als Reports bereit stehen, gezielt an verantwortliche Personen verteilt werden und im Idealfall automatisiert Reaktionen auslösen.

 

Software für BDE muss also sehr kommunikativ und sehr exakt arbeiten. Beides verlangt umfassende und nahtlose Integration in die Anlage – hardwareseitig und softwareseitig. Um Daten der gesamten Anlage zu erheben, muss die Anwendung in der Lage sein, mit möglichst allen Quellen direkt zu kommunizieren, mit einzelnen Sensoren ebenso wie mit Maschinen und Anlagenteilen, aber auch mit dem System der Haustechnik und mit anderen Applikationen wie MES oder ERP.

 

Diese Kommunikation soll mit möglichst wenigen Zwischenschritten erfolgen. Jede Zwischenstelle kann zu Fehlern bei der Übertragung und Interpretation führen. Direkte Anbindung ist damit der beste Weg der Datenerhebung. Das bedeutet, die BDE-Software muss über viele Treiber und Kommunikationsprotokolle verfügen. Nur so ist sie in der Lage, alle nötigen Informationen direkt abzufragen und weiterzuleiten.

Exakte Betriebsdatenerfassung sichert erfolgreiche Strategien

Unternehmensstrategien können nur erfolgreich sein, wenn die Grundlagen stimmen. Ziele, Projekte, Wege zur Performanceverbesserung und Qualitätssicherung - ihr Erfolg hängt davon ab, dass die Ausgangsdaten stimmen und die ständig erhobenen Kontroll- und Entwicklungsdaten valide sind. Exakte Betriebsdatenerfassung wird damit zur unverzichtbaren Grundlage.