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Supervisory Control and Data Acquisition (SCADA)

Supervisory Control and Data Acquisition (SCADA)

Anlagen optimal kontrollieren und optimieren

Supervisory Control and Data Acquisition (SCADA) - Anwendung

Fünf Buchstaben entscheiden über Erfolg und Zukunftsperspektiven vieler Unternehmen. Es geht um möglichst lückenlose und überschaubare Überwachung automatisierter Prozesse. In Energieunternehmen und produzierenden Betrieben, bei Lebensmittelherstellern und Pharma-Unternehmen. Es geht um möglichst fehlerfreie und direkte Steuerung von unterschiedlichen Maschinen. Oft in heterogenen Umgebungen mit sehr unterschiedlichen „Sprachen“. Es geht darum, Daten schnell und korrekt zu gewinnen. Von Maschinen und Steuerungen, aus ERP-Systemen und MES. Aus unterschiedlichsten Quellen von einfachen Textlisten und Tabellen bis proprietärer Software. Fünf Buchstaben, die ganze Welten eröffnen: SCADA – in ganzen Worten: Supervisory Control and Data Acquisition. Oder auf Deutsch: Visualisierung, Steuerung und Betriebsdatenerhebung.

SCADA – vertikal integriert

SCADA setzt bereits auf der untersten Ebene der Automatisierung an. Daten werden zum Beispiel über Sensoren und Messgeräte erhoben, Einstellungen abgefragt. Eine Ebene darüber sorgen SCADA-Systeme für die Überwachung von vorgegeben Werten, die Eingabe von Sollwerten und andere steuernde Eingriffe. Die in der untersten Ebene erhobenen Werte werden möglichst übersichtlich und verständlich präsentiert und Benutzereingriffe ermöglicht. Und noch eine Ebene höher gewinnen Engineers Überblick, planen, dokumentieren und sichern die geregelten Abläufe. Physikalische oder berechnete Datenpunkte bilden das Gerüst der SCADA-Systeme. Sie stellen Werte und Zeitstempel zur Verfügung, welche die Überwachung und Steuerung sowie Reporting in Echtzeit oder mit historischen Daten ermöglichen.

SCADA und Kommunikation

Für die Kommunikation mit den unterschiedlichen Maschinen, Geräten und Software-Produkten müssen SCADA-Systeme eine Reihe von Techniken beherrschen. Angefangen von einfachen seriellen Verbindungen über Feldbussysteme bis zu komplexen redundanten Netzwerkkonstruktionen. SCADA Systeme werden oft in Verbindung mit HMI Anwendungen und produktionsnahmen Reporting betrieben. SCADA-System sollten nicht nur alle gängigen Normen und Standards wie OPC UA, diverse IEC-Protokolle oder Modbus beherrscht, sondern auch mit proprietären Systemen und unterschiedlichster Hardware kommunizieren.

Evolution von SCADA

SCADA – Supervisory Control and Data Acquisition – ist in beständiger Entwicklung begriffen. SCADA-Systeme sorgen zunehmend für flexiblere Abläufe, entlasten Benutzer, übernehmen automatisiert immer mehr Routineaufgaben, „denken“ mit und erhöhen die Qualität industrieller Arbeitsplätze von Automotive und Maschinenbau über Pharma und F&B bis Energy und Gebäudeleittechnik. So verbessern SCADA-Systeme Produktionsumgebungen und Gebäudeautomatisierung.