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26.08.21

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Der Botschafter Chinas zu Besuch

Nirgendwo werden derzeit so viele Automatisierungsprojekte umgesetzt wie in China. Bei seinem Besuch am HQ konnte sich Botschafter Li Xiaosi ein Bild von der Innovationskraft von COPA-DATA machen.

China mit seiner aufstrebenden Wirtschaft und seinen 1,4 Milliarden Einwohnern ist für heimische Technologieunternehmen ein besonders wichtiger Wachstumsmarkt - so auch für COPA-DATA. Um die bestehenden wirtschaftlichen Beziehungen zwischen China und Österreich zu stärken und auszubauen, fand Mitte August ein Treffen mit dem chinesischen Botschafter in Österreich, S.E. Li Xiaosi, im Salzburger Hauptsitz von COPA-DATA statt.


Gemeinsames Wachstumspotenzial


COPA-DATA unterstützt mit seiner Softwareplattform zenon produzierende Unternehmen und die Energiewirtschaft weltweit bei der Digitalisierung und Automatisierung von Produktionsprozessen. Unternehmensgründer und CEO Thomas Punzenberger sieht viel Potenzial: "Wir wollen weiter wachsen und für dieses Wachstum brauchen wir große und potente Märkte. China spielt daher in unserer langfristigen Strategie eine sehr wichtige Rolle."

 

Der Besuch des chinesischen Botschafters bei dem Digitalisierungsspezialisten in Salzburg könnte in dieser Hinsicht ein guter nächster Schritt sein. Li Xiaosi ist seit fünf Jahren Botschafter in Österreich. Neben seinem Amtssitz in Wien ist Salzburg die Stadt, in der er am häufigsten unterwegs ist. Das Treffen bei COPA-DATA fand im Vorfeld eines gemeinsamen Festspielbesuches mit seiner Frau Huang Yan statt.

 

Jianzhen Schaden, die Leiterin des China Liaison Office bei der ITG, dem Innovationsservice für Salzburg, kannte COPA-DATA als Innovationstreiber bereits von gemeinsamen Aktivitäten und hat das Software-Unternehmen für den Besuch vorgeschlagen, um das Potenzial für beide Seiten auszuschöpfen. Markus Lang, der als Technical Sales Manager die Region East Asia bei COPA-DATA betreut, sieht sein Unternehmen in einer Vermittlerrolle: “Mit unseren innovativen Lösungen für das Industrial Internet of Things – etwa dem zenon Service Grid – bauen wir Brücken zwischen China und Österreich. Beim Besuch des Botschafters haben wir auch über konkrete Zukunftsprojekte gesprochen.”

 

Für Stefan Reuther, Geschäftsführer Sales, Business Development und Customer Service, führt an China kein Weg vorbei. Vor allem Produktionsfirmen, die bereits einen hohen Automatisierungsgrad aufweisen, und der Energiesektor in China sind Bereiche, wo COPA-DATA seine Stärken voll ausspielen könne. „In China braucht es lokales Know-how, ein Netzwerk und kulturelles Verständnis. Daher arbeiten wir hier seit vielen Jahren sehr erfolgreich und eng mit unserem Distributor Shanghai Dimension zusammen“, so der CSO. Derzeit laufen beispielsweise einige Projekte für den belgisch-amerikanischen Getränkegroßkonzern AB InBev, der mehrere seiner Brauereistandorte in China digitalisiert.

 

 

Visit of the Chinese Ambassador

Markus Lang (Technical Sales Manager, East Asia, COPA-DATA) Jianzhen Schaden (China Liaison Office, Innovations- und Technologietransfer Salzburg), Huang Yan (Frau des Botschafters), Thomas Punzenberger (CEO und Gründer von COPA-DATA), S.E. Li Xiaosi (Botschafter der Volksrepublik China in Österreich), Simone Weiß (Leiterin Standort International und Fachkräfte, ITG, Innovationsservice für Salzburg), Stefan Reuther (Chief Sales Officer, COPA-DATA).

 

 

 

Qualitatives Wachstum


Für Botschafter Li Xiaosi war der Termin eine weitere Gelegenheit, um sich von der zukunftsorientierten österreichischen Wirtschaft ein Bild zu machen. Österreich sei ein Vorbild für China, weil es eine hochqualitative Entwicklung vorlebt. „Die chinesische Wirtschaft hat sich in den vergangenen 40 Jahren sehr gut und sehr schnell entwickelt. Nun sind wir in eine neue Entwicklungsphase eingetreten –  eine Phase der hochqualitativen Entwicklung. Unsere Hauptaufgabe ist es, das Leben der Menschen zu verbessern“, so der Botschafter. Da der Lebensstandard ständig steige, erhöhe sich auch die Nachfrage an qualitativ hochwertigen Gütern. Diese Nachfrage gelte es sowohl mit Waren aus dem Ausland als auch mit Produkten aus China zu bedienen. China sei mit seiner Größe und seinen Bestrebungen nach Modernisierung und Digitalisierung der ideale Markt für ein Unternehmen wie COPA-DATA. Die vier Kernbranchen von COPA-DATA, Food & Beverage, Pharma, Automotive und der Energiesektor erleben zurzeit einen Boom in China.

 

Das Treffen hat dazu beigetragen die chinesisch-österreichischen Beziehungen weiter zu festigen und auszubauen. Nun gilt es diese Chancen weiter zu nutzen und die Möglichkeiten für eine erfolgreiche Zusammenarbeit auszuloten.