IEC 60870, 61400-25 und 61850 inkl. GOOSE

IEC 60870, 61400-25 und 61850 inkl. GOOSE

zenon Energy Edition

Als weltweit akzeptierter Standard liefert das Übertragungsprotokoll IEC 61850 der International Electrotechnical Commission (IEC) allgemeingültige Vorkehrungen zur Kommunikation zwischen Geräten in elektrischen Schaltanlagen der Mittel- und Hochspannungstechnik und definiert darüber hinaus die dafür erforderlichen Systemvoraussetzungen.


Dank des eigens von unseren Spezialisten entwickelten Treibers, können zenon Anwender ihre SCADA-Projekte problemlos mit IEC 61850 projektieren. Vorausgesetzt, sie beachten, dass es deutliche Unterschiede in der Befehlsgabe zwischen IEC 61850 und IEC 60870 gibt:



IEC 61850 Command Processing

White Paper

IEC 61850 Command Processing

212 KB

Unterschiede zwischen IEC 61850 und IEC 60870

Während unter IEC 60870 die Auswahl des Befehlsmodus in zenon per Parameter projektiert wird, erfolgt diese bei IEC 61850 im sogenannten Control Model des logischen Knotens und folglich auf Protokollebene. Auch die Befehls- und Rückmeldevariablen werden unterschiedlich dargestellt. Unter IEC 60870 definieren sie sich durch die Auswahl der Typ-ID (numerisch), bei IEC 61850 wird die Adressierung in einem Objektmodell abgebildet (symbolisch).

IEC 61850 GOOSE (Generic Object Oriented Substation Event)

Bei der Kommunikation der Bay Units untereinander ist maximale Performance von entscheidender Bedeutung. Dabei kommt das IEC 61850 Feature, das GOOSE Protokoll zur Anwendung. GOOSE basiert auf UDP (User Datagram Protocol), ist sehr schnell und kommuniziert im Publisher-Subscriber (Multicast) Verfahren. straton kann als eigenständige Soft-SPS oder als in zenon integriertes SCADA Logic über das GOOSE Protokoll kommunizieren. Und das unabhängig davon, ob es als IEC 61850 Server aktiv ist.

IEC 61400-25

Für die Kommunikation mit Windkraftwerken sowie für deren Überwachung und Steuerung von bietet COPA-DATA einen Treiber nach IEC 61400-25. Das Mapping entspricht dem Teil 4, Appendix C (MMS) der Norm. Der Treiber bildet die Client-Seite ab und kann mittels SCL-Dateiimport konfiguriert werden.