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zenon Release 2020: zenon 8.20 und zenon Analyzer 3.40

 

zenon Release 2020

Das diesjährige Update der Softwarepattform zenon vereinfacht erneut das Projektieren und geht den nächsten konsequenten Schritt hin zur vollständigen digitalen Vernetzung in der Industrie- und Energieautomatisierung. Werden Informationen aus den Produktionsprozessen nicht richtig analysiert und bewertet, können Anlagenbetreiber ihr Potenzial nicht vollends ausnutzen. Im Jahr 2020 werden umfangreiche, flexible und automatisierte Berichts- und Analysefunktionen dank des zenon Analyzer 3.40 zum Standard.

Fast Facts zenon 8.20

  • Erleichterte Autorisierung und Authentifizierung
  • Web Engine unterstützt Alarmursachen des zenon Editor
  • zenon mit der Docker-Technologie ressourcenschonend skalieren
  • Dank Smart Objects wertvolle Zeit im Engineering sparen
  • Ereignisse in der CEL kategorisieren und bedarfsgerecht filtern


zenon 8.20

Fact Sheet

zenon 8.20

185 KB

Fast Facts zenon Analyzer 3.40

  • Predictive Analytics nach eigenen Vorstellungen mit der pyZan Library
  • Individualisierbare und responsive Kopf- und Fußzeilen
  • Mehr Variablen im XY-Trend
  • Mehr Zeitfilter für noch aussagekräftigere Vergleiche
  • Bis zu 50 Vorlagen in einem Report


zenon Analyzer 3.40

Fact Sheet

zenon Analyzer 3.40

209 KB

Allgemeine Verbesserungen

zenon 8.20 liefert viele Detailverbesserungen bei Autorisierung und Authentifizierung, beispielsweise erlauben Passworthistorie und -komplexitätsregeln nun auf einfache Weise die Erfüllung von Sicherheitsrichtlinien. Neu im Portfolio sind weitere Treiber, zum Beispiel zu Euromap-63-Schnittstellen für Spritzgießmaschinen. Die Weiterentwicklung der Web Engine unterstützt jetzt die vom Editor bekannten Alarmursachen während Anwendungen insgesamt noch robuster laufen.

 

 

zenon läuft auf Docker

Mit dem Release von zenon 8.20 läuft die Softwareplattform erstmals auf Docker. Bei der Container-Technik Docker werden Dienste und Prozesse voneinander isoliert. Alle Anwendungen und Funktionalitäten, die zenon benötigt, werden in ein handliches Paket gepackt, das aus einem eigenen Dateisystem heraus gestartet werden kann. In der Vergangenheit war es mithilfe von virtuellen Maschinen zwar möglich, die gesamte Infrastruktur zentral abzulegen, aber aufgrund der benötigten Ressourcen nicht praktikabel. Mit der Container-Technologie, konkret Docker, ist dies ressourcenschonend realisierbar. Das steigert die Performance und ermöglicht eine nahezu endlose Skalierbarkeit. Es spart vor allem Kosten für Hardware, da mehrere Runtimes auf einem Server laufen können. Dabei liegen die zenon Runtime-Daten auf dem Host-System und stehen somit permanent zur Verfügung.

 

 

Mit Smart Objects noch effizienter projektieren

Mit zenon 8.20 gestalten Anwender ihre Projekte erneut ein Stück weit effizienter. Die neuen Smart Objects sind dabei mehr als nur eine Erweiterung des Editors. Smart Objects in zenon sind eine Gruppierung von zusammenhängenden Elementen wie etwa Symbolen, Variablen oder Funktionen. Einmal erstellte Vorlagen für Smart Objects können im Projekt mehrfach instanziiert werden. Die sich daraus ergebenden Objektinstanzen erhalten die in der übergeordneten Klasse (den Vorlagen der Smart Objects) festgelegten Eigenschaften. Alle Elemente und Verknüpfungen werden von zenon automatisch erzeugt und der Anwender kann die einzelnen Smart Objects zusätzlich individuell anpassen. Da die Objektorientierung fest in der zenon-Philosophie verankert ist, lassen sich alle Inhalte zentral warten.

 

 

Kategorisierung von Ereignissen

Um die Chronologische Ereignisliste (CEL) bedarfsgerechter zu gestalten und effizienter in der Anwendung zu machen, nutzen Anwender ab der Version 8.20 die Kategorisierungsfunktion. Bisher wurden alle Ereignisse detailliert ausgegeben, was mitunter zu einer Informationsüberflutung führen konnte. Ab sofort sind alle möglichen Ereignisse einer oder mehreren Kategorien zuordenbar. Dadurch werden nur jene Einträge ausgegeben, die für den aktuellen Anwendungsfall relevant sind. Mit zenon 8.20 können die Zuordnungen im zenon Editor nun auch selbstständig bearbeitet oder die Liste um eigene Kategorien erweitert werden. Ein Ereignis kann dabei mehreren Kategorien zugeordnet werden. Auf Basis dieser Kategorisierungsfunktion sind Inhalte unabhängig von der Sprache oder der textlichen Darstellung filterbar.

 

 

Agieren statt reagieren

Die pyZan Library ist die erste große Neuerung des zenon Analyzer 3.40. Der Name, eine Kombination aus der Python Programmiersprache und dem zenon Analyzer, deutet auf die vereinten Stärken beider Technologien für Anwender im Bereich Predictive Analytics hin. Dank der Library übermittelt die Softwareplattform zenon auf Bedarf sowohl detaillierte (Prozess-)Daten als auch Metadaten des Analyzers. Diese verarbeitet der Anwender in einem individuellen, auf seine Anforderungen zugeschnittenen Projekt mittels Python außerhalb von zenon weiter. Er ist dabei komplett frei in seiner Programmierung und in der Folge für sämtliche Szenarien gerüstet.

 

 

Reports im Corporate Design

Zu besseren Individualisierung von Reports im zenon Analyzer kann nun erstmals das Design der Fußzeile an unternehmerische Standards angepasst werden. Analog zur Kopfzeile können nicht nur Texte, sondern auch Farben und Grafiken, wie etwa Logos, flexibel eingefügt werden. Sämtliche Anpassungen lassen sich als Vorlage speichern und später wiederverwenden. Mit dem zenon Analyzer 3.40 verändert sich darüber hinaus die Breite von Kopf- und Fußzeile dynamisch und Berichte werden automatisch an sämtliche Formate angepasst.

 

 

Flexible Trend-Darstellung

Der XY-Trend präsentiert sich im zenon Analyzer 3.40 noch flexibler. Bisher war es mit diesem Report möglich zwei Variablen in Relation zu setzen. Das neue Release erlaubt dem Anwender nun beliebig viele Variablen innerhalb eines Diagramms zu vergleichen. So lassen sich beispielsweise Werte wie Druck, Dichte oder der Stromverbrauch in Abhängigkeit zur Temperatur setzen und in einem Diagramm darstellen. Dadurch können neuartige Erkenntnisse über die Produktionsprozesse gewonnen werden. Zusätzlich lassen sich Ausdrucke auf Papier radikal reduzieren und somit flexible sowie gleichzeitig nachhaltige Reporting-Lösungen für Produktionsbetriebe kreieren.

 

 

Mehr Zeitintervalle in einem Report

Der zenon Analyzer 3.40 erlaubt dem Anwender die doppelte Anzahl an Zeitfiltern in einem Report. Statt bisher fünf ist es nun möglich bis zu zehn Zeitbereiche zu vergleichen. Diese aus Kundenwünschen resultierende Verbesserung sorgt für noch aussagekräftigere Informationen über die Vergleichszeiträume für besser fundierte Entscheidungen. Die Möglichkeiten der Berichterstattung mit dem zenon Analyzer 3.40 wurden ebenfalls erweitert. So können nun 50 Reportvorlagen in einem Report dargestellt werden und damit ist der Umfang von Reports für Anwender deutlich vergrößert worden.

 

 

Gratis Wissen erweitern

Alle Neuerungen und Verbesserungen in der neuen zenon Version zeigt Ihnen unser kostenloser zenon Update Online-Trainingskurs. Ausprobieren nach Bauchgefühl ist gut, aber Wissen ist besser.

zenon 8.20 Release Information

Poster

zenon 8.20 Release Information

3 MB