INGAVER modernisiert die Energie- und Medienleitwarte
Success Story
Die Stahlindustrie zählt zu den energieintensivsten Branchen überhaupt. Eine sichere und unterbrechungsfreie Energie- und Medienversorgung ist essenziell für stabile Produktionsprozesse. Die INGAVER Innovative Gasverwertungs-GmbH verantwortet die Betriebsführung der Energie- und Medienversorgung für ArcelorMittal am Standort Bremen. Um gewachsene Visualisierungssysteme zu vereinheitlichen, entschied sich das Unternehmen gemeinsam für zenon von COPA-DATA. Das Ergebnis ist eine zentrale Plattform, die Prozesse transparenter macht und eine einheitliche
Arbeitsumgebung für die Energie- und Medienversorgung schafft.
Zentrale Plattform für Strom- und Medienversorgung
Unterschiedliche Systeme und Steuerungen in einer Oberfläche vereint
Hohe Ausfallsicherheit durch redundante Infrastruktur
Trendanalysen und Reporting für bessere Transparenz
Einheitliche Bedienoberfläche steigert Akzeptanz bei Mitarbeitenden
Flexibler Zugriff auf das Prozessleitsystem über SmartClients
Schrittweise Modernisierung im laufenden Betrieb
Offene Architektur für zukünftige Anforderungen
Steigende Energiekosten, der Umbau hin zu erneuerbaren Energien und wachsende Anforderungen an Versorgungssicherheit erhöhen den Druck auf Betreiber energieintensiver Anlagen. Gleichzeitig müssen Produktionsprozesse rund um die Uhr stabil laufen und reagieren äußerst sensibel auf Versorgungsunterbrechungen. Bereits kurze Ausfälle können schwerwiegende Folgen für Anlagen und Prozesse haben. Entsprechend wichtig ist eine stabile und sichere Leit- und Visualisierungstechnik, die jederzeit Transparenz schafft, Energieverluste minimiert und schnelle Reaktionen ermöglicht. Über einen längeren Zeitraum hatten sich unterschiedliche Visualisierungssysteme etabliert. Prozesse waren nur eingeschränkt miteinander verknüpfbar, Daten lagen in unterschiedlichen Systemen vor und die Bedienung war komplex.

zenon vereint unterschiedliche Anlagen und Steuerungen in einer gemeinsamen Bedienoberfläche. So unterstützt die moderne Leitwarte stabile Prozesse in einer hochsensiblen Produktionsumgebung.
Die bisher genutzten Visualisierungssysteme wurden teilweise von den Herstellern abgekündigt und konnten neue Anforderungen nicht mehr ausreichend abbilden. INGAVER entschied sich deshalb für die zukunftssichere Softwareplattform zenon, die unterschiedlich gewachsene Systemlandschaften miteinander verbinden kann. Trenddarstellungen, Datenspeicherung und die Möglichkeit, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, waren zentrale Anforderungen an das neue System. Dadurch lassen sich Energieverluste schneller identifizieren, Prozesse effizienter steuern und Störungen frühzeitig erkennen. Ziel war es, schneller auf Veränderungen reagieren und die Energie- und Medienversorgung nachhaltiger betreiben zu können.
Die Umstellung auf das neue Leitsystem erfolgte schrittweise im laufenden Betrieb. Dafür entwickelte INGAVER einen Stufenplan, um die bestehenden Systeme kontrolliert abzulösen und einen sicheren Parallelbetrieb zu ermöglichen. Zunächst wurde die Medienversorgung auf zenon umgestellt. Die dabei gewonnenen Erfahrungen flossen anschließend in die schrittweise Modernisierung der Energieversorgung ein.
Mit zenon entstand eine zentrale Plattform für die Strom und Medienversorgung des gesamten Standorts. Die Software vereint heute die Bedienung unterschiedlichster Anlagen und Steuerungen in einer einheitlichen Oberfläche. Gleichzeitig ermöglicht sie die zentrale Auswertung und Analyse von Messdaten.
Ergänzend kommen SmartClients zum Einsatz, sodass Techniker und Ingenieure auch außerhalb der Leitwarte auf die relevanten Informationen zugreifen können.
Ein zentraler Vorteil der neuen Lösung liegt in der verbesserten Transparenz über sämtliche Prozesse der Energie- und Medienversorgung. Daten aus unterschiedlichen Bereichen werden heute in einer gemeinsamen Softwareplattform zusammengeführt und können zentral ausgewertet werden.
Mit den Analyse- und Reporting-Funktionen von zenon lassen sich Trends frühzeitig erkennen und Entwicklungen besser bewerten. Dadurch können Mitarbeitende schneller auf Veränderungen reagieren und Prozesse gezielt optimieren.
Darüber hinaus wurde großer Wert auf Ausfallsicherheit gelegt. Die eingesetzte Infrastruktur verfügt unter anderem über redundante Spannungsversorgung und redundante Netzanschlüsse. Zusätzlich sorgen verteilte Serverstrukturen und räumlich getrennte Leitwartenkonzepte für hohe Verfügbarkeit. Selbst bei Störungen bleiben wichtige Funktionen verfügbar. Einzelne zenon Rechner sind vom Hauptsystem komplett unabhängig und arbeiten als Stand Alone System. Dadurch ist es möglich, am Hauptsystem zu arbeiten ohne den Bedienprozess zu stören. Ebenso ist beim Ausfall des Hauptsystems eine Bedienung weiterhin möglich.
„In unserer Umgebung muss jedes System absolut zuverlässig funktionieren. Ein Ausfall hätte weitreichende Konsequenzen für die Prozesse und Anlagen. Deshalb war die hohe Ausfallsicherheit für uns ein entscheidender Faktor“, sagt Marc Laux.
Neben den technischen Vorteilen zeigt sich der Nutzen der neuen Leitwarte vor allem im Arbeitsalltag der Mitarbeitenden. Heute arbeiten alle Bereiche mit einer durchgängigen Benutzeroberfläche und klaren Bedienstrukturen statt mit unterschiedlichen Anwendungen.

Visualisierung der Kiesfilteranlage mit zenon.
Die hohe Benutzerfreundlichkeit erleichtert die Einarbeitung und schafft zusätzliche Sicherheit im Betrieb. Gleichzeitig profitieren Techniker und Ingenieure davon, dass sie über SmartClients direkt aus ihren Büros auf das gesamte Prozessleitsystem zugreifen können.

Trend- und Analysedarstellungen ermöglichen eine transparente Überwachung der Energie- und Medienversorgung.
Auch nach vielen Jahren entwickelt sich das System kontinuierlich weiter. Neue Anforderungen lassen sich flexibel integrieren und bestehende Funktionen laufend optimieren. Für die Zukunft sieht INGAVER weiteres Potenzial, um Prozesse noch effizienter zu gestalten und zusätzliche Optimierungen umzusetzen.
„Mit der langjährigen Nutzung entwickelt sich auch das System kontinuierlich weiter. Wenn wir heute auf die ersten Projektphasen zurückblicken, sehen wir deutlich, wie stark sich unsere Anforderungen verändert haben. Das Gute ist, dass sich zenon flexibel an neue Aufgaben und Entwicklungen anpassen lässt. Gleichzeitig müssen Veränderungen immer gemeinsam mit den Mitarbeitenden gedacht werden. Gerade in kritischen Leitwartenumgebungen braucht es dafür viel Sensibilität und Vertrauen“, fasst Marc Laux zusammen.
Mit der neuen Leitwarte hat INGAVER die Grundlage geschaffen, die Energie- und Medienversorgung am Standort ArcelorMittal Bremen zukunftssicher zu betreiben. Die offene Architektur von zenon, die hohe Ausfallsicherheit und die intuitive Bedienung ermöglichen einen zuverlässigen Betrieb und schaffen zugleich die Basis, das System kontinuierlich weiterzuentwickeln.
In unserer Umgebung muss jedes System absolut zuverlässig funktionieren. Ein Ausfall hätte weitreichende Konsequenzen für die Prozesse und Anlagen. Deshalb war die
hohe Ausfallsicherheit für uns ein entscheidender Faktor
Success Story